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A Pocket Full of Dreams
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Pocket Full of Dreams

Eine Reise durch den Himalaya-Xtri

Wenn du Lukas Rathgeber fragst, was ihn antreibt, wird er natürlich Sport sagen – insbesondere Triathlon, den er ständig betreibt –, aber auch humanitäres Engagement. Und das ist kein Wortmissbrauch: Sein ganzes Leben dreht sich um dieses unbändige Bedürfnis, sich nützlich zu fühlen. Alles begann 2016, als er sein Jurastudium mit dem Schwerpunkt Menschenrechte abschloss. „Helfen“ war schon damals der Hauptbestandteil seiner Karriere und einer Vision, die ihn nie losgelassen hat. Sie führte ihn ans andere Ende einer Welt, in der manche Kinder kaum Perspektiven haben. 

Als er die Wohltätigkeitsorganisation ACCESS kennenlernte, eine nepalesische gemeinnützige Organisation, die sich dafür einsetzt, diesen Kindern ein besseres Leben zu bieten – ohne Missbrauch, ohne Zwangsarbeit und in Würde –, fühlte sich Lukas sofort zugehörig. Er spürte, dass seine Pflicht nun über das Beobachten hinausging und zum Handeln führte: Was konnte er tun, um diese Sache zu unterstützen, die ihm so am Herzen lag?

Lukas engagierte sich für diesen Verein und leitete eine Aufklärungskampagne gegen Kinderarbeit. Dann kam ihm die Idee zum Himalayan-XTri Nepal: ein extremer Langstrecken-Triathlon in großer Höhe inmitten einiger der beeindruckendsten Berge der Welt. „Ich beschloss, meine Leidenschaft für diesen Sport mit einer Spendenaktion für ACCESS zu verbinden, einen Verein, der ohne öffentliche Mittel arbeitet. Für mich war dieses Projekt eine Möglichkeit, einem Land etwas zurückzugeben, das mir viel beigebracht hat, als ich sechs Monate dort verbrachte“, erklärt er, um seine unerschütterliche Motivation zu begründen. Das Projekt „A Pocket Full of Dreams“ war geboren, zusammen mit einer Spendenaktion, die ihm Schweißperlen auf die Stirn treiben wird und einen holprigen Weg voller Schwierigkeiten und unvorhergesehener Ereignisse mit sich bringt!

Eine andere Art von Triathlon

Lukas Rathgeber: „Beim Nepal Triathlon X im Mai gab es einige Herausforderungen, vor allem das Training bei kaltem Wetter und eine Magen-Darm-Grippe kurz vor dem Rennen. Trotz dieser Hindernisse habe ich beim Schwimmen und Radfahren gut abgeschnitten, hatte aber während des Laufs, einem Marathon-Anstieg von 1.500 m auf 4.000 m, Probleme: Starke Dehydrierung, Magenbeschwerden und schlechtes Wetter zwangen mich, aufzugeben, bevor ich den Gipfel erreichte.  Letztendlich wurde das Rennen wegen eines Sturms abgesagt. Ich war natürlich enttäuscht, aber diese Erfahrung hat mir Durchhaltevermögen, Akzeptanz und die Bedeutung von Dankbarkeit gelehrt, besonders gegenüber meinem Vater, der mir bei all meinen sportlichen Abenteuern meine größte Stütze war.“

 

 

Der Startschuss für viele Spendenaktionen

Trotz eines schwierigen Rennens ist das Wichtigste, dass Lukas über 5.000 € für die Wohltätigkeitsorganisation ACCESS gesammelt hat, wodurch der Kauf von lebensnotwendigen Gütern wie Lebensmitteln, Schuluniformen und Schulmaterial ermöglicht wurde. Dank dieser Hilfe konnte der Verein zudem Traumaexperten hinzuziehen, um Kinder bei ihrer psychologischen Genesung zu unterstützen. Dieser Spendenlauf wird zweifellos viele weitere für Lukas nach sich ziehen, der eine Promotion im Flüchtlingsrecht abschließen möchte. 

 

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